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Manfred Josef Puschgestorben am 18. Februar 2026

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Lieber Manfred, lieber Opa,

auch wenn wir uns nur knapp viereinhalb Jahre kannten, bist du für mich zu einer unglaublich wichtigen Person in meinem Leben geworden. Du warst ein liebevoller Opa und Uropa – für dich war es immer das Wichtigste, dass alle genug zu essen hatten und glücklich waren. Wie es dir selbst dabei ging, war dir oft egal. Wenn deine Liebsten glücklich waren, dann warst du es auch.

Für mich warst du wie mein eigener, bereits verstorbener Opa. Ich bin mir sicher, ihr beide hättet euch wunderbar verstanden. Ihr hättet gemeinsam mit den Urenkeln Blödsinn gemacht, Quatsch erzählt und zusammen gelacht. Ihr wart beide große Fans vom 1. FC Köln und habt den Fußball geliebt – allein darüber hättet ihr stundenlang sprechen können.

Mit meinem Opa konnte ich damals nicht so reden, wie ich es heute als Erwachsener kann. Als er ging, war ich noch ein Kind. Mit dir durfte ich all das nachholen. Ich habe es geliebt, mit dir lange Gespräche über deine Vergangenheit zu führen – über deine Lebensgeschichte, deine Zeit als Schiedsrichter und natürlich über den Fußball. Diese Gespräche haben mir so gutgetan. Manchmal habe ich mir vorgestellt, du wärst mein eigener Opa, und habe gedacht: So würde ich heute mit ihm sprechen. Das hat eine Lücke in meinem Herzen ein Stück weit geheilt.

Ich vermisse meinen Opa bis heute sehr – und nun bist auch du von uns gegangen. Das tut unendlich weh. Aber ich bin dir so dankbar, dass du in mein Leben getreten bist und für mich zu meinem „neuen Opa“ geworden bist. Ich habe dir das nie gesagt – und das bedaure ich sehr. Ich glaube, es hätte dich gefreut.

Mach es gut, Opa. Grüß meinen Opa dort oben und erzähl ihm von uns – davon, dass es uns gut geht und dass wir euch beide nie vergessen werden.

Wir vermissen dich sehr.